Texte

Striptease im mumok: Doppelleben

Wir sind tatsächlich nicht die einzigen multifunktionalen Hybride der Kunstgeschichte:
Eva Badura-Triska und Edek Bartz holen eine internationale Auswahl jener Künstler*innen aller Generationen in ihre Schau Doppelleben ins mumok, die sich mit ihrer Rolle als Produzenten bildender Kunst nicht zufrieden gaben und sich auch als musikalische Performer öffentlich machten …

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Moerder Redux

Text zum Elektronischen Environment 2015/2016 im Rahmen der Ausstellung
Körper, Psyche und Tabu – Wiener Aktionismus und die frühe Wiener Moderne
mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig wien, Wien, 4. März bis 16. Mai 2016

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Strategische Komplemente

Eine gute Ausstellung kuratiert sich selbst. Konzept zur Ausstellungsserie ab 2015 Was viele Künstler_innen als die produzierenden Akteure des Kunstbetriebs längst geschafft haben und transdisziplinär-locker die Einengung durch traditionelle Kunstgattungen losgeworden sind, findet auf der vermarktenden und vermittelnden Ebene bislang zu wenig Entsprechung: Noch immer sind da künstlich etablierte, oft konkurrierende Gettos, innerhalb derer Künstler_innen…

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2015 Code versus Autonomie – Konzept und Disorder reloaded

Eigentlich war es vorhersehbar: Die dem Jahr 2014 zur Seite gestellte, ursprünglich spontane und fast freie Assoziationskette Code versus Autonomie – Konzept und Disorder hat es in sich, verträgt es leicht und verdient es aufgrund ihrer Komplexität und – weitergedacht – kunstpolitisch potenziell fatalen Konsequenzen auch, den Projekten im Tank noch länger als begleitendes thematisches…

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Code versus Autonomie – Konzept und Disorder

Auf der einen Seite kennen wir eine von Konzepten und Theorien ausgelöste und geprägte Kunst – meist eine Kunst der verschlüsselten Botschaften und Kampagnen, die sich dem jeweils den Entscheidungsträgern mehrheitlich gemeinsamen, unausgesprochenen aber dennoch überraschend klar zu beschreibenden Definitionscode dessen, wie Kunst (oder auch gleich die ganze Welt) gerade zu sein hat, wie einem…

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Strategische Allianzen

Lieber agitatorisch als altruistisch: Nicht objektiv-didaktisches Sendungsbewusstsein oder mildtätiges Engagement ist Motivator für alle Kunstvermittlungsprojekte des TANKs und der GrafZyxFoundation, sondern unverblümtes Lobbying für die uns seit je fesselndste Sache – die trans- und multimediale Projektkunst – und der Ausgleich hartnäckiger Schieflagen in ihrer Rezension und damit Rezeption. 2014 bilden wir zu diesem Zweck »Strategische…

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StilbruchAG : Phantasie X Nutzen

Jana Wisniewski | Josef Wais | GRAF+ZYX Vernissage: Samstag, 20. April 2013, 18 UhrEröffnung: Mag. Carl Aigner [Direktor des Landesmuseums Niederösterreich]Ausstellung: 21. April bis 12. Mai 2013 Die StilbruchAG beschäftigte sich zu Beginn ihrer Tätigkeit programmatisch vorrangig mit der realen Positionierung des österreichischen Künstlermöbels in die normale Wirklichkeit der produzierenden Möbelindustrie.Als Medium für die Kommunikation…

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Joint Projects

Theoretisch-definitorische Annäherungsversuche an die Medienkunst sind Legion, dennoch ist dieses ‚was auch immer es ist‘ unterrepräsentiert und für viel zu viele Rezipienten erschreckendes Neuland. Der „:[KV-N] von 2007“:http://kv-n.org arbeitet seit seiner Gründung an der Verschiebung des nicht mehr zeitgemäßen Verhältnisses zwischen modernen und traditionellen Kunstformen (_Medienkunst, die zeitgenössischste aller Künste, ist der Ferrari unter den…

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About 203.3040.AT

Die Gestaltung ganzer Räume oder einen Raum in Struktur und Ästhetik extrem prägender, meist elektrodynamischer Konstruktionen und Elemente gehört seit je zu unseren liebsten, aber auch konzeptionell, technisch und budgetär anspruchsvollsten Arbeitsbereichen. Mit Areal und Gebäude 203.3040.AT haben wir uns ein Habitat geschaffen, das unsere Ansprüche an einen Arbeits- und Präsentationsraum nahezu perfekt erfüllt. Die…

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EARLY RECORDINGS 77–83

Im Mai 2007 veröffentlichte das deutsche Experimental-, Minimalelektronik- und Avantgardespeziallabel VINYL ON DEMAND unter dem Titel EARLY RECORDINGS 77–83 : GRAF+ZYX [VOD42] eine LP mit bisher noch nicht auf Schallplatte erhältlichen GRAF+ZYX-Produktionen aus den Jahren 1977 bis 1983.

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The Background of Vasarelys Eye

vásárhelyi rauft sich das haar – vor der leinwand
im titel der arbeit wird bereits auf die der konstruktion zugrunde liegenden idee – einer künstlerisch-individuellen haltung [the background of ideas1] in verbindung mit dem geplanten einsatz bestimmter ästhetischer stilmittel [vasarely2] unter einem speziellen aspekt auf wahrnehmungsphänomene [eye3] – verwiesen.

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AMOK

in dieser 2006 speziell für das internet zusammengestellten mehrseitigen virtuellen installation werden arbeiten von GRAF+ZYX aus den bereichen video, musik, fotografie und zeichnung zu neuen interdisziplinären tableaus arrangiert. die programmierten manifestationen ihres ästhetischen widerstands werden durch diesen aktiven vorgang in die leere des anonymen raums entlassen und treten als heimliche botschafter unkontrollierbar und unaufhaltsam eine…

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Postmediale Kondition | ARCO 2006

Der Beitrag von GRAF+ZYX zu »Postmediale Kondition | ARCO 2006« Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum | 16.11.2005–15.01.2006 medialab madrid | ARCO | 07.02.2006–26.04.2006 GRAF+ZYX : Einleitung Diese Installation ist wie viele unserer Arbeiten nicht als konkret fassbares, geschlossenes Kunstwerk konzipiert, mit der spekulativen Aufgabe, linear und schnell zu entschlüsselnde und reverbalisierbare Botschaften und Inhalte zu…

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Geschlossen

Der dynamische Raum – oder : die Dekonstruktion der Wirklichkeit
Bei diesem Modell geht es nicht um die exakt definierte Konstruktion eines Raums, sondern um die Produktion im Sinn einer ästhetischen Idee und ihre maximale Wandelbarkeit. Im Gegensatz zum natürlichen Phänomen Raum entsteht der dynamische Raum erst durch bewusste Konstruktionshandlung, er ist die Materialisation von Vorstellung, Abstraktion und Gestaltungswillen.

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Der politische Titel ändert nicht die Welt

Sie sind in allen wichtigen Publikationen der letzten Zeit vertreten, waren und sind auf internationalen Messen (von Video, Film bis hin zu Möbel und Design) und stellen ihre „Mediensynthetischen Programme“ von Köln, Hamburg, Amsterdam bis Paris und New York aus. „GRAF+ZYX“ sind Avantgarde in Österreich – mißverstanden und hochgelobt – wichtige internationale Proponenten der künstlerischen Videoszene.

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Achtung! Raum-Kontrolle

Text zur ORF-Auftragsarbeit für die Ars Electronica: Neue Bilder – Neue Zeiten[1986]

Unser Anliegen ist der positiv-konstruktive Umgang mit der Technik, ein Spiel mit dem besonderen Ziel, Beispiele neuer ästhetischer Realitäten zu setzen. Wir präsentieren die Konstruktion einer medialen ästhetischen Situation nach unserem Geschmack.

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Herzo-Base-Exit

Museum of Private Arts, Vol. 8
Ars Electronica 1986
Installation als medialer Entwurf einer ästhetischen Situation (mit Video, Musik, Objekt, Human Artefacts)

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Musikvideos

Unsere Arbeit wird von uns in das Feld des konkreten experimentellen Musikvideos eingereiht und stellt im Bereich der Videokunst eine von Plänen und Vorschriften nicht eingeengte neue künstlerische Kategorie dar, die ihre Tätigkeit frei von allen gegenständlichen Gesetzen entfaltet mit dem Ziel, die Vorherrschaft des Abbildes in der Videokunst zu brechen. Als Waffe gegen die Erklärung der Welt verfremdet, entleert und zerstört sie die Wirklichkeit, um sie dadurch ins umso grellere Licht zu setzen.

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Objekte des Konterdesigns

»Möbel für klassische Extremisten« sind Objekte des Konterdesigns, entworfen und gebaut wie Skulpturen, deren Ästhetik ausschließlich durch Konstruktion und nicht durch Dekoration bestimmt ist, und die fast schmucklos freistehend im Raum zeitloses Empfinden vermitteln.

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Humanic City

SELBSTPORTRÄT DES KÜNSTLERS ALS NEUER SCHUH von Gottfried Distl Durch ihre synthetisch-schrägen HUMANIC-Werberspots ist das Künstlerpaar INGE GRAF/ZYX längst zum Paradebeispiel für die gelungene Verbindung von Kunst und Werbung geworden, Schuh-Gigant HUMANIC revanchierte sich für die umsatzsteigernde Ästhetik der beiden Mediensynthetiker mit einer Schaufenster-Galerie. Vom 18. April bis zum 4. Mai 1985 dient eine –…

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GRAF+ZYX : Museum of Private Arts

GRAF+ZYX haben sich bereits Ende der 1970er Jahre der »Ästhetisierung des Alltags« auf allen Gebieten einer Cross-Culture verschrieben. Ihre Arbeiten in den Bereichen Video/Computer/Laser/Webkunst und -programmierung, Fotografie, Grafik, Videoskulptur und Musik wurzeln musikalisch im Beat und im Elektronik Rock der 60-er und 70-er Jahre, dem Free-Jazz und der klassischen Moderne, bildnerisch in der Pop Art, im Konstruktivismus, Futurismus, Dada und im zeitgenössischen Design, während die englischsprachigen Liedtexte – immer selbst verfasst und interpretiert – obskuren, existenzialistischen Dialogen mit der Welt gleichen und bei Bedarf durch Modulation der Stimme bis zur nationalsprachlich unbestimmbaren Lautmalerei transformiert werden.

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Der Automat als Künstler des Jahres

Nachdem der Automat mit seinem Verein »Cosmos New York« wieder Amerikanischer Meister geworden war, kehrte er der US-Metropole den Rücken, um aus seiner vorgeschriebenen Künstler-Gestalt-Disziplin in die weitaus bequemere eines Automaten-Buffets zu fließen und als Servo den Forderungen einer kulinarisch verwöhnten Wiener Kunstwelt zu entsprechen und deren Wünsche nach exotischer Unterhaltung zu erfüllen.

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Die Transklassische Maschine

Durch Einsatz der transklassischen Maschine (Kunst und Technik) werden ästhetische Botschaften nicht mehr mittels klassischer Modelle reduplikativ zum Original erzeugt, sondern durch die technische Realisation eines gegebenenfalls eigens dafür konstruierten elektronischen Systems.

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