Utopie : Freiheit – Kunst [Vorwort zu einer schlimmen Dreiecksbeziehung]

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in einer eleganten konstruktion der „freiheit“ als zwillingswort die „utopie“ vorangestellt – und schon wird ein paradiesischer zustand aus den angeln gehoben, denn der utopie haftet der schlechte ruf an, dass sie „im zustand der unschuld eines romantischen denkens beginnt, um in einem inferno totalitärer exzesse zu enden“ [l. bossle]. in der zwickmühle genau dieses philosophischen dilemmas – das eigentlich eine existentielle krise darstellt – wird nun der künstler tätig und entwickelt seine ästhetischen konzeptionen zu einer utopie der freien form, wobei über den wert dieser tätigkeiten damit noch nichts gesagt ist.

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